Wollpflege

Zur Erhaltung der hohen Wollqualität gehört natürlich die richtige Pflege. Hier bekommen Sie Tipps, wie Sie Ihre Wolle richtig waschen und lagern. So werden Sie garantiert lange viel Freude mit Ihren selbst gemachten Wollprodukten haben!

Grundsätzliches
Naturbelassene Wolle ist schmutzabweisend und in Verbindung mit Wasser selbstreinigend. Sie sollte so selten wie möglich gewaschen werden. Oft reicht ein kurzes Spülen mit Wasser. Seife entzieht der Wolle das für die Qualität wichtige Wollfett (Lanolin) und sollte nur sparsam eingesetzt werden. Ideal (und biologisch) sind Seifenflocken oder Schmierseife, aber auch im Handel erhältliche Wollwaschmittel können verwendet werden. Das Verfilzen der Wolle ist die große Gefahr beim Waschen, welches durch plötzliche Temperaturunterschiede und zu viel Bewegung des Wollstücks im Wasser bzw. in der Seifenlauge passiert.

Bei der richtigen Lagerung von Wolle geht es vor allem um ihren Schutz vor Staub, Licht und Motten. Dabei wird vor allem unterschieden ob sie kurzfristig oder für einen längeren Zeitraum gelagert wird.

Der Plagegeist Motte ist der größte Feind für jeden Wollliebhaber. Dabei sind die sichtbaren fliegenden Motten nicht die eigentlichen Übeltäter. Die weiblichen Tiere legen ihre Eier im Wollgewebe ab und erst die daraus schlüpfenden Raupen fressen die hässlichen Löcher. Am besten ist es, es gar nicht erst zu einem Mottenbefall kommen zu lassen.

Bei pflanzengefärbter Wolle gelten natürlich alle grundsätzlichen Pflegehinweise, allerdings gibt es ein paar Besonderheiten. Diese betreffen vor allem die Verarbeitung und Lagerung. Beachten Sie diese, wird Ihnen die Farbkraft Ihrer Wollstücke lange erhalten bleiben.